Seit Alters her haben die Bewohner eines jeden Wasgaudorfes einen mehr oder minder schmeichelhaften Uznamen (Spitzname). Die Rumbacher nannte man die “Äächkatze”, “Dickköpp”, “Holzböck”, “Eichhasen”, “Salzdippler” oder “Salztrippler”. Heute erinnert man sich meist nur noch an den Namen “Salztrippler” .
Unsere Großeltern wissen aus Erzählungen woher dieser Name kommen soll. Schriftliche Dokumente gibt es dafür leider noch nicht, doch ist davon auszugehen das diese Geschichte einen wahren Kern hat:
Wahrscheinlich bis zur französischen Revolution (um 1793) mussten die Rumbacher ihr Salz im 20 km entfernten Weissenburg kaufen, das bereits seit dem Mittelalter eine größere Handelsstadt war und dessen Salzhaus bis heute erhalten ist.
Salz benötigte man zum Würzen und zum Konservieren. Man geht für das ausgehende Mittelalter von einem jährlichen Salzverbrauch von etwa zehn Kilogramm pro Person aus, bei einem tägliche Verbrauch von nur 20 g. So waren etwa zum Einlegen eines Schweines pro Kilogramm Fleisch mindestens 100 Gramm Salz erforderlich, für Fisch benötigte man bis zu einem Drittel der gesamten zu konservierenden Menge.
Auf dem Weissenburger Markt wurde das in Rumbach reichlich vorhandene Kienholz ver- und Salz eingekauft. Die Bauern trugen im Alltag Holzschuhe. Schuhe aus Leder wurden nur zum Kirchgang und zu Festlichkeiten getragen. Wahrscheinlich hat man diese Holzschuhe getragen als man mit Holzwägelchen, Kienholz und Eimern beladen durch das Lautertal nach Weißenburg gewandert ist. Heute, mit dem Auto, ist man in 20 Minuten dort. Damals war der Weg sehr viel beschwerlicher, da bis 1850 keine ausgebaute Straße nach Rumbach führte. Das Klappern der Holzschuhe und der “Trippelschritt” beim Heimtragen des Salzes hat wohl den Rumbachern ihren Spitznamen eingetragen.
Eine andere Quelle besagt, daß “Salzdippler” daher käme, daß die Rumbacher ihre Kartoffeln, das frühere Hauptnahrungsmittel, mit Salz gegessen haben. Daran ist wohl nichts ungewöhnlich. Da aber die Rumbacher ein sehr frommes, arbeitsames und sparsames Völkchen waren, ist es vorstellbar, daß auch beim Essen “gespart” wurde und es deshalb öfter ‘nur’ Kartoffeln mit Salz gab.

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Since the past the inhabitants of each village in this area have a nick name. The Rumbach people are called the “Salztrippler” which means as much as “trippling with salt”. Our grandparents told us what that means. We don´t know if it´s true, but from experience we know that there is always something true about these stories . Probably until the french revolution (1793) the inhabitants had to buy their salt in the close by city of Weissenburg ( today Alsace) which used to be a trade city already in the medivial times and still has the old beautiful salt house. Salt was needed to spice and to conserve. At the late medivial the consumption of salt was about 10 kg per person and year. At the market in Weissenburg the Rumbacher sold their wood and bought salt. The usual clothes of the farmers during the week were wooden shoes. Leather shoes were only wore for the church and for festivities. Probably they wore those wooden shoes when the carried their wood to Weissenburg. Today it takes only 20 minutes for the 20 km´s to there. Back then it was a day trip. Probably because of the “trip trap” sound of the wooden shoes the Rumbacher farmers got the nick name “Salztrippler. Another source says that the Rumbacher ate lots of potatoes with salt, the main food back then. That can´t be unusual. But because of the Rumbacher were piously and economically people, one can guess that they also were stingy about their food and had often only potatoes with salt instead of meat.